Der Musikverein war auf Reisen und möchte Ihnen einigeErlebnisse erzählen.
Gestartet sind wir freitagmorgens um 7 Uhr. Interessanterweiße waren Alt und Jung sehr pünktlich. Nachdem der Bus und Anhänger der Firma Müller Reisen bepackt waren,ging es für 33 Musiker und Ihre Groupies in den Harz zum Klosterfischer. Frischgestärkt durch Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, bekamen wir eine Führungdurch das Kloster Michaelstein. Nach der Besichtigung des alten Gemäuers ginges ins Allerheiligste des ehemaligen Zisterziensers Kloster, den Kräutergarten.Hier war es möglich Kräuter gegen fast jede Krankheit zu probieren, wobei mancheiner feststellte, dass nicht alles, was nach Pfefferminze aussieht bekömmlichist.
Im Anschluss daran bekamen wir einen persönlichen und fachkundigen Rundgang von Herrn Hans Zordel, welcher uns durch sein Reich, dieFischzucht, führte. Hierfür möchten wir uns nochmal recht herzlichst bei HerrnZordel bedanken.
Nach erholsamer aber kurzer Nacht ging es am nächsten Tag leider nicht mehr so pünktlich weiter. Leicht verspätet ging es nun in die Stadt Wernigerode, in der uns die Kultur und Geschichte der Stadt von einem Urgesteinnähergebracht wurde und wir haben festgestellt, dass man nicht nach Las Vegasfliegen muss um im Akkord heiraten zu können. Nachdem jeder noch auf eigene Faust durch die Stadt schnarchen konnte, ging es mit einer zunächst leichtenVerspätung der Harzer Schmalspurbahn auf den höchsten Berg Norddeutschlands, den Brocken. Da wohl einige unserer Musiker etwas zu viel gevespert hatten ,musste die alte Dampflock mehrfach Pausen auf dem Weg zum Gipfel einlegen und sogar neu mit Wasser gefüllt werden. Durch diese Verzögerung hatten wir leider nu rnoch eine Stunde auf dem Gipfel, in der wir beobachten konnten, wie der Rest des Harzes in dunkle Wolken gehüllt war.
Das leckere Abendessen endete mit einem ganz besonderen Nachtisch. Besonders unsere männlichen Musiker freuten sich über den Besucheiner echten Harzer Hexe. Diese half unseren Herren ab 40 mit einem Birkenzweig den Nachwuchs des Musikvereins zu sichern. Und so manch ein Vorlauter mussteFlugstunden bei der unverzeihlichen Hexe Abraxas ablegen. Auch unser Dirigent stand mal wieder im Mittelpunkt des Geschehens. Er musste unter ständigem Rühren, was nicht immer so klappte, einen Zaubertrank brauen.
Am ganzen Wochenende kamen auch die abendlichen Geselligkeiten nicht zu kurz und so kam es, dass einige erst zu Bett gingen, als andere schon an den kommenden Auftritt am Sonntagmorgen dachten.
Nach einem ausgiebigen Frühstück bereiteten wir das Konzertunter blauem Himmel vor. Nach so manchem Marsch wurde unter anderem auch von zwei wagemutigen Musikern der „Bozner“ gesanglich begleitet, sowie „ Kameraden auf See“ von Herrn Adam Klarmann. Unter starkem Applaus und Zurufen derzahlreichen Zuhörer, verabschiedete sich der Musikverein mit einer Zugabe und erhielt vom Hotel ein köstliches Mittagessen als Dankeschön.
Bevor wir zum Ende kommen, möchten wir uns recht herzlich bei der Vorstandschaft und der Familie Zordel für die Organisation und die Gastfreundschaft bedanken. Die Heimreise traten wir müde, dafür aber mit neu gewonnen Mitgliedern an.
Alles in allem war es ein schönes Wochenende, an das wir gerne zurück denken werden. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Ausflug undsind gespannt, wo wir das nächste Mal hinfahren.
C. und N.